Europäische Aktionswoche im Gesundheits- und Sozialwesen

Pressekonferenz : Im Rahmen des globalen gewerkschaftlichen Aktionstages für die Pflegearbeit am 29. Oktober organisiert der Europäische Gewerkschaftsbund für den öffentlichen Dienst (EGÖD) vom 27. bis 30. Oktober eine Aktionswoche. Am Dienstag, den 27. Oktober findet im Residenzpalast eine Pressekonferenz statt, um die Forderungen der Gewerkschaften und die dringende Notwendigkeit von Investitionen in Gesundheit und Pflege in Europa zu bekräftigen (alle hygienischen Maßnahmen werden ergriffen, um die Sicherheit aller TeilnehmerInnen zu gewährleisten).

Dienstag, 27. Oktober, um 10.30 Uhr im Residenzpalast (Raum Maelbeek)

Mit der Zunahme von Coronavirusinfektionen in ganz Europa und einer steigenden Anzahl von COVID-19-Patienten in Krankenhäusern und auf der Intensivstation steht das Gesundheits- und Pflegepersonal unter immensem Druck. Während der Pressekonferenz wird es ausgewählte Berichte über die Situation in ganz Europa geben.

SprecherInnen:

Steve Cockburn, Leiter des Bereichs Wirtschaft und Gerechtigkeit bei Amnesty International, wird den jüngsten Bericht von Amnesty International " Silenced, Exposed, Attacked’" vorstellen, in dem von gefährlichen Arbeitsplätzen, Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Angriffen auf das Personal berichtet wird.

Der Generalsekretär des Europäischen Gewerkschaftsbundes für den öffentlichen Dienst (EGÖD), Jan Willem Goudriaan, wird die Aktionswoche vorstellen (Link zum Appell)

Sarah Melsens vom Europäischen Netzwerk gegen Privatisierung und Kommerzialisierung von Gesundheit und Sozialschutz wird über die Mobilisierung der Bürger im Gesundheitssektor sprechen.

Außerdem werden über Skype zwei Gewerkschafter aus dem Gesundheits- und Sozialwesens in Rumänien und Spanien, Razvan Gal (SANITAS) und Yolanda Gil (FSS-CCOO), die Situation vor Ort erläutern.

Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr im Malbeek-Saal des Résidence Palace. In Übereinstimmung mit den geltenden Bestimmungen dürfen maximal 18 TeilnehmerInnen teilnehmen. Bitte melden Sie sich unter folgender E-Mail-Adresse an: psanchez@epsu.org

Die Aktionswoche gipfelt am 29. Oktober in einer mit social distancing geplanten und symbolischen Mobilisierung und Fotogelegenheit für die Presse außerhalb der europäischen Institutionen, um die Forderungen nach mehr Investitionen in Gesundheit und Pflege zu bekräftigen.

Für weitere Informationen : Pablo Sanchez psanchez@epsu.org 0032474626633