Bericht vom 8. EGÖD-Kongress: Partnerschaft mit dem öffentlichen Dienst ist entscheidend für den EU-Energiesektor

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(Brüssel, 11. Juni 2009) „Ohne sozialen Dialog darf es keine Energiegespräche geben,“ sagte Andris Piebalgs, EU-Kommissar für Energie. Piebalgs sprach auf dem 8. Kongress des Europäischen Gewerkschaftsverbands für Beschäftige im öffentlichen Dienst. In einem Gespräch mit den Kongressteilnehmern betonte er, dass die Partnerschaft mit dem öffentlichen Dienst entscheidend ist für den EU-Energiesektor.

Der Kommissar beschrieb die Zusammenhänge zwischen dem Programm der Kommission für nachhaltige Arbeitsplätze und den Plänen des Energiekommissars zur Bekämpfung des Klimawandels. Er sprach von einer Reduktion der Treibhausgase um 30 % bis 2020, einen Anstieg der Nutzung erneuerbarer Energien (von 9 auf 20 Prozent) in demselben Zeitraum sowie einen 20-prozentigen Anstieg der Energieeffizienz.

Der Kommissar lobte die Verpflichtung des EGÖD zu hochwertigen Arbeitsplätzen im Energiesektor und erklärte, dass er auch weiterhin die Erfahrung des EGÖD in diesem Sektor heranziehen möchte.

Sven Berglin, der Vorsitzende des EGÖD-Ausschusses für öffentliche Versorgungsunternehmen betonte in seiner Entgegnung die Bedeutung der Arbeit im öffentlichen Dienst für die Aufrechterhaltung einer demokratischen und transparenten Verbindung zwischen dem Energiesektor und den Bürgerinnen und Bürgern, die ihn nutzen. Er bedankte sich bei dem Kommissar für dessen persönliches Engagement in der Zusammenarbeit mit dem EGÖD in den vergangenen fünf Jahren.

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[<img13912|left>Commissioner A. PIEBALGS speech->http://europa.eu/rapid/searchResultAction.do?search=OK&searchText=pieba…]

- [Endfassungen er vom Kongress angenommenen Entschließungen->art5610]