Die Kollektivverhandlungspolitik des EGÖD

Koordinierung von Kollektivverhandlungen

Beschreibung der aktuellen EGÖD-Kollektivverhandlungspolitik und Vorschläge für zukünftige Entwicklungen

Koordinierung

Die Kollektivverhandlungspolitik des EGÖD wird mit der Überzeugung gestaltet, dass eine Koordinierung dieser Politik in wichtigen Bereichen wünschenswert und von Nutzen ist. Das Ziel der Koordinierung besteht in der Festlegung einer Reihe gemeinsamer Normen oder Mindestnormen für die öffentlichen Dienste in Europa. Eine koordinierte Strategie soll sicherstellen, dass Kollektivvereinbarungen zu einer Aufwärtskonvergenz führen und sich nicht gegenseitig untergraben.

Das bedeutet nicht, dass die Politik des EGÖD als Ersatz für die Politik unserer Mitgliedsgewerkschaften dienen soll. In der Grundsatzerklärung der Generalversammlung 2000 heißt es eindeutig: „Die Mitgliedsorganisationen des EGÖD sind in ihren Tarifverhandlungen autonom.“

Nachstehend haben wir die wichtigsten Punkte sowie einige spezifische Ziele aufgelistet, wie sie entsprechend den Entschließungen der Generalversammlung in Lissabon im Jahre 2000, dem Kongress in Stockholm im Jahre 2004 und den vom Exekutivausschuss angenommenen Grundsatzerklärungen festgelegt wurden. Dabei handelt es sich um die Kernbereiche der Kollektivverhandlungspolitik des EGÖD, zu deren Umsetzung und Überwachung sich die Gewerkschaften verpflichtet haben.

Nachstehend findet ihr ebenfalls die wichtigsten grundsatzpolitischen Bereiche, die wir zurzeit entwickeln oder die wir bis zum nächsten EGÖD-Kongress 2009 erörtern und formulieren müssen.

Die wichtigsten Themen der Kollektivverhandlungspolitik:
* Löhne
* Lohngleichstellung, Gleichstellung von Männern und Frauen
* Arbeitszeit
* Lebenslanges Lernen
* Altersversorgung

Zurzeit entwickeln wir Strategien zu den Themen:
* Niedriglöhne
* Outsourcing

Die nächsten Arbeitsschwerpunkte sind:
* Junge ArbeitnehmerInnen
* WanderarbeitnehmerInnen

Unsere zukünftige Themen sind:
* Ältere ArbeitnehmerInnen
* Nachhaltige Entwicklung und Qualität von Arbeitsplätzen

* Read the full report

European Federation of Public Service Unions
Representing 215 unions - 8 million public service workers